Minimal Mac – und wie man ihm näher kommt
Minimal Mac ist ein neues Projekt von Patrick Rhone, das ziemlich schnell zu meinem Lieblingsitem im Feed Reader geworden ist. Patrick beschäftigt sich mit dem Thema Minimalismus auf dem Mac, sprich: „Wie kann man seinen Mac in einer möglichst minimalen Form so effektiv wie möglich nutzen?“. Dazu gehört das volle Ausnutzen des Potenzials bereits vorhandener Programme, aber auch Fragen wie „Do you need to launch the dictionary?“ oder „Do you need to launch the calculator?“
Im Rahmen des Projektstarts habe ich auch einen Beitrag dazu geleistet und meinen aktuellen Desktop und eine Beschreibung beigesteuert. Einschränkungen machen Sachen erst richtig interessant und fördern die Kreativität. Zu großzügige Ressourcen bedeuten in den meisten Fällen Verschwendung und im Endeffekt schlecht realisierte Projekte.
Das gesamte Tumblelog – sowie auch die meisten anderen Sachen von Patrick – haben sich eine klare Leseempfehlung mehr als nur verdient.
Twitter-Addiction
Kerstin hat es vorgemacht und ich mache mit. Twitter-Addict bin ich damit zwar nicht, trotzdem macht der Dienst immer mehr Spaß. Es gibt eine rege Diskussion und Dokumentation zwischen uns Mac- und iPhone-Entwicklern und ab und zu twittert man auch gerne über Trivialitäten. Auf dem Mac benutze ich ausschließlich Tweetie. Auf dem iPhone ist es eine Kombination zwischen Tweetie, Birdhouse und dem für mich entdeckten Qweeter, das es leider nur für Telefone mit Jailbreak gibt. Letzteres ist aber gerade auf dem mobilen Gerät sehr sinnvoll und passt zu Twitter, wie die Faust aufs Auge. Bei jeder Gelegenheit zieht man die Anwendung einfach aus der Statusleiste und zwitschert ohne lästige Taps einfach drauf los.
Jetzt dürft ihr die Hosen auch mal ausziehen und bei einem Stöckchen mitmachen, von denen es in letzter Zeit leider immer weniger werden.
Nachdem ich bereits über längere Zeit keine Bilder und sonstige Medien in WordPress hochgeladen habe, stellte ich heute fest, dass es zu einer dauerhaften Fehlermeldung kommt, die mich auf falsche Zugriffsrechte hinweist:
Unable to create directory /pfad/zu/wordpress/wp-content/uploads/2009/07. Is its parent directory writable by the server?
Folgende Schritte kann man versuchen, wenn WordPress den Upload-Dienst verweigert, ansonsten aber anstandslos funktioniert:
Benutzerrechte der „
wp-content“ und „wp-content/uploads“ Ordner überprüfen. Hat man seine Installation verschoben oder von einem anderen Server migriert, so kann es sein, dass die Rechte beim FTP-Server, nicht aber beim WWW-Server liegen. Unter Ubuntu sollten Benutzer und Gruppe in einer Standardinstallation „www-data“ sein. Hierbei muss man darauf achten, dass auch alle Unterordner dieselben Rechte besitzen. Am einfachsten funktioniert das Ändern der Rechte im Terminal mit dem Befehl „sudo chown -R www-data:www-data wp-content“. Sollte man keinen Shell-Zugriff haben, so kann man diesen Schritt auch komfortabel mit FTP-Clients, wie Transmit, lösen.Zugriffsrechte sind ein weiteres häufiges Problem, welches verhindert, dass Bilder und anderen Medien hochgeladen werden können. An vielen Stellen wird empfohlen die Zugriffsrechte aller Unterordner auf 777 zu setzen, so dass die Dateien durch die ganze Welt veränderbar sind. Hat man die Benutzerrechte im vorherigen Schritt korrekt gesetzt, so sollten normale Zugriffsrechte von 755 reichen. Dies bedeutet, dass lediglich der Besitzer Dateien verändern kann, während die Gruppe und der Rest der Welt nur Lese-Zugriff haben. Auch dieser Schritt ist am einfachsten per Shell-Zugriff zu erledigen („
find . -type d -exec chmod 755 {} \;“)Wenn die beiden oberen Schritte nicht funktionieren, so ist man zuerst ratlos. Normalerweise sollten Uploads funktionieren, wenn Ordner und Dateien durch die gesamte Welt beschreibbar sind. Richtig?
Leider nur teilweise. WordPress arbeitet mit PHP und dieser unterstützt einen so genannten Safe Mode. Dieser verhindert zum Beispiel, dass ein Skript, welches unter dem Benutzer „
claudia“ läuft, Dateien in einem Ordner erstellen kann, der dem Benutzer „web-server“ gehört. Eine relativ einfache Lösung ist es die Benutzerrechte der gesamten WordPress-Installation auf den WWW-Server-Benutzer zu setzen. Auch dies kann man mit dem Befehl „sudo chown -R www-data:www-data wp-installation“ machen, nur eben auf den kompletten WordPress-Ordner und nicht nur auf „uploads“.
Sollten diese Tipps nicht funktionieren und der Medienupload immer noch kläglich scheitern, so kann man die Einstellung „Uploads in folgendem Ordner speichern“ in „Einstellungen → Verschiedenes“ überprüfen, die bei neueren WordPress-Installationen im Normalfall „wp-content/uploads“ lauten sollte (Slashes sollten beachtet werden). Eine weitere Möglichkeit ist die Änderung der Einstellungen von „mod_security“.
E-Mail war gestern – jetzt sollen Bundesbürger der Deutschen Post AG zu mehr Umsatz verhelfen, indem sie sogenannte “Briefe im Internet” verschicken. Der Unterschied zur kostenlosen E-Mail? Auf den ersten Blick keiner, auch hier werden lediglich elektronische Dokumente online verschickt und in Postfächern abgelegt.
Die Überschrift mag zwar sehr provokativ klingen, jedoch wird sich ein aufgesetzter Pseudo-Standard nicht gegen langjährigen, etablierten Mailverkehr durchsetzen können. Auch wenn Tausende von Euros in die Marktanalyse geflossen sind – schon alleine die Spamproblematik zeigt, dass es so gut wie unmöglich ist auf bessere Technologien umzusteigen. Stattdessen wird Spam als das kleinere Übel hingenommen, solange man gewohnt seine Mails verschicken kann.
[via heise online]
myDocuments und myManuals Update
Gestern gab es mal wieder zwei feine Programm-Updates.
Einmal wurde myDocuments aktualisiert, welches ab sofort OpenMeta unterstützt und somit den Tag-Lustigen eine neue Möglichkeit gibt ihre Dokumentensammlung zu systematisieren.
Außerdem hat myManuals ab sofort einen besseren PDF-Export und einige Verschönerungen im HTML-Rendering.
Beide Updates sind kostenlos, die Vollversionen kann man – wie gewohnt – bei MOApp für einen sehr niedrigen Preis kaufen.
