twistori reiht sich ein in einen Dienst, der Kurzgedankenzuckungen aus den Twitter-Massen herausfiltert und diese in Echtzeit auf der einfachen, aber gut gemachten Seite präsentiert. Zur Zeit gibt es sechs Bereiche, die farblich getrennt sind:

  • love
  • hate
  • think
  • believe
  • feel
  • wish

Klickt man auf einen Bereich, aktualisiert sich die Liste der neu hinzugekommen Tweets in Echtzeit. Interessant ist das Endergebnis, vor allem wenn man sich ein wenig in die Gedanken anderer vertieft.

Und wieso auch immer… nachdem ich auf hate geklickt habe, war der erste Beitrag: „I hate IE“.

Im Hinterkopf der Gedanke was denn wohl wer gerade auf Twitter zu sagen hat und ob denn nicht auch im RSS Reader neues Lesematerial angespült wurde. Schnell findet man sich selbst im digitalen Teufelskreis:

Feedreader -> Twitter -> Facebook -> Email -> offene Browser-Tabs -> Feedreader -> Twitter usw.

Die ursprüngliche Aufgabe bleibt nicht unbedingt liegen. Sie wird so nebenbei und zwischendurch erledigt. Hochkonzentriert bei der Sache ist man dabei allerdings nicht.

Neiiin, erwischt.

Die vielen offenen Fenster, verschiedenen Möglichkeiten unterhalten zu werden, die eigene Lesegeilheit und der Komfort der Ablenkung. All diese Zutaten ergeben den Skimming-Teig.

Anwendungen, die Fenster ausblenden oder gar das Internet für eine bestimmte Zeit ausschalten bringen hier nichts. Entweder man ist diszipliniert und setzt sich selber Grenzen oder man hintergeht seine eigene Persönlichkeit — was auf Dauer einfach nicht gut sein kann.

[via macmuc]

Für alle, die ihre T-Mobile Daten gerne etwas schöner, einfacher und übersichtlicher überprüfen möchten, gibt es die Gebührenfalle. In der neuen Version 1.5, die man in iTunes erwerben kann, gibt es einige Neuerungen:

  • Gleichzeitige Unterstützung von MMS, SMS und Daten – einfach nur auf die letzte Zeile tappen und darauf achten, dass der Vertrag die jeweiligen Optionen auch unterstützt

  • SmartUpdate-Funktionalität: Änderungen an der T-Mobile Seite können innerhalb kürzester Zeit im Programm automatisch aktualisiert werden – unter der Haube wurde die gesamte Synchronisierung auf eine neue Code-Basis aktualisiert, die an sich schneller funktioniert; der T-Mobile Server zickt zwar immer noch in regelmäßigen Abständen herum, jedoch läuft das Ganze flüssiger

  • Bessere Unterstützung für einige Verträge – darunter My Faves, Relax, Combi Relax und Max

  • Diese und jene Bugs gefixt

Ab gestern kann man sich auch die Gebührenfalle Lite herunterladen, welche kostenfrei verfügbar ist. Als Einschränkung unterstützt es nur einen Vertrag (den man zu Anfang allerdings frei wählen darf) und es wird ein Werbebanner im unteren Bereich eingeblendet. Ansonsten sind beide Versionen auf dem gleichen Stand.

Es ist uns leider ein kleiner Update-Bug mit gravierender Wirkung unterlaufen. Wer auf die neue Version aktualisiert hat und diese beim Starten abstürzt, muss das Programm auf dem iPhone / iPod touch löschen und das Gerät anschließend neu mit iTunes synchronisiereren. Danach läuft alles einwandfrei. Entschuldigt bitte die Umstände!

Falls ihr mit der Gebührenfalle zufrieden seid und euch das Überprüfen der T-Mobile Kosten jetzt ein wenig angenehmer vorkommt, so würde es uns freuen, wenn ihr ein wenig das Wort verbreiten könntet.

Danke!

Für Anregungen und Kritik, stehen wir alle jederzeit auf unserer Juicy Cocktail Support-Seite zur Verfügung.

Dank eines sachdienlichen Hinweises von meiner allerliebsten Frau (Finanzministerin) und einer Bestätigung von Thomas habe ich heute die Macs in Media und Podcast Feeds wieder repariert. Ich habe keine Ahnung wann ich etwas kaputt gemacht habe, kann es mir aber vorstellen, dass es vor einigen Wochen nach einem Update gewesen sein muss.

Danke!

The iPhone/iPod Touch, being available for both Mac and Windows, has a single source of software in the app store. That Mac AND Windows thing is key. The app store is not just a software market for Mac users. This is why it blows the minds of indie Mac developers like myself. It’s because it follows the rules of the general software market, not just the Mac software microcosm that we Mac indies enjoy.

Specifically, you have a large group of people who will download and suffer any old shit by the bucketload as long as it is free or extremely cheap. And you have 10% of people who are actually particular about software quality and are willing to pay for it.

In other words, you have the Windows market, and the Mac market, but within the app store itself. And you’d better be damn sure which one you’re targeting, and set pricing and development schedule accordingly.

Viel besser kann man den App Store Markt nicht zusammenfassen. Ich habe keine aktuellen Zahlen, aber der Großteil der iPhone-Nutzer sind wahrscheinlich gleichzeitig auch Windows-Nutzer. iPhone benutzende Mac-User sind in der Minderheit. Nicht, dass ich etwas gegen die Fenster-Fraktion hätte. Doch sind Mac-User immer noch sensibler, wenn es um ästhetische Aspekte und Benutzbarkeit geht und bevorzugen grundsätzlich schön vor hässlich. Bei Windows-Nutzern ist es keine Seltenheit, dass man Wert auf viele Funktionen, Einstellungen und hässlich legt. Dementsprechend gestaltet sich der App Store. Welcher App Store von mir bevorzugt wird, dürfte hiermit klar sein.

[via stevenf.com]