Was habe ich nicht alles versucht, um eines meiner meist genutzten Anwendungen auf dem Mac in den Griff zu bekommen: Die Zwischenablage. Ärgerlich, dass MAC OS X keine vernünftige Verwaltung der Zwischenablage mitbringt und man auf externe Tools angewiesen ist. Diese gibt es in fast unüberschaubarer Menge und meine Odysee auf der Suche nach einer zufriedenstellenden Lösung hat mich durch etliche dieser Free- und Shareware-Tools geführt. Mit iClipboard bin ich jetzt endlich glücklich und zufrieden.
Mein dauerhafter Favorit war und bleibt mySnippets. Das ist im Gegensatz zu iClipboard zwar wesentlich tastaturlastiger, doch genau dieser Aspekt macht es zum Tool meiner Wahl. Die komplette GUI lässt sich per Tastatur bedienen. mySnippets ist zwar mehr eine Verwaltung von allerlei Schnippselchen, doch lässt es sich wunderbar als Zwischenablagenverwaltung benutzen. Ein netter Ebeneffekt ist der ressourcenschonende Umgang mit dem Mac.
Befehl für heute: Klicken, herunterladen und benutzen.
[via Guennersen.de]
Helvetireader 2 steht in den Startlöchern.
Safari-User installieren zuerst GreaseKit, starten anschließend den Browser neu und besuchen zuallerletzt die Seite mit dem Helvetireader 2 User-Script. Ein anschließender Klick zum Bestätigen im Dialogfenster reicht aus und das Script ist installiert. Sollte man vorher Helvetireader installiert haben, so empfiehlt es sich dieses im Menü für GreaseKit erst einmal zu deaktivieren.
Der CSS-Style ist Pflicht, wenn man Google Reader im Browser benutzt.
[via admartinator.de]
Das bessere Leben
Mac OS X ist wie das Landleben auf einem Bauernhof ohne Türschlösser, und Windows ist wie das Leben hinter vergitterten Fenstern im Elendsviertel der Stadt.
Wo lebt man wohl lieber? Auch wenn einige der Tatsachen stimmen mögen und nicht nur hoffnungsloses Zappeln um Aufmerksamkeit bedeuten, so kann man auf einem Mac immer noch um einiges länger viren- und trojanerfrei leben.
[via heise]
Und jedes Jahr grüßt das Murmeltier
Jahrelang habe ich versucht davon wegzukommen. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, es in die Tat umzusetzen. Apple soll für MobileMe keine Kröten mehr von mir bekommen. Warum auch? Schließlich offeriert Evil-Google nahezu all die Dienste für lau, wenn man mal von der Preisgabe seiner Daten absieht – aber wer garantiert einem, dass sie bei Apple besser aufgehoben sind?
So langsam kommt wieder die Zeit des Frühlings in der die MobileMe-Accounts ablaufen und man seine wichtigen Erste-Welt-Probleme mit der Öffentlichkeit teilen muss.
Übrigens macht Google Geld mit Werbung, Apple macht Geld mit Hardware. Keines der Unternehmen wird ihren Fokus so schnell ändern. Wer ist jetzt wohl mehr an personalisierten Benutzerdaten interessiert?
MobileMe war für mich immer schon nur ein Dienst mit dem man alle Macs auf einem einigermaßen gleichen Zustand halten kann. Alles andere sind nur nette Dreingaben.
Ich kann es immer noch nicht verstehen, wie ein richtiger Mac-User ein Web-Interface gegenüber nativen Programmen bevorzugen kann.
[via admartinator.de]
Mac und Internet ohne Flash
Das mag jetzt rein subjektiv klingen (klar, ist es auch), aber die Flash-Unterstützung auf dem Mac hat sich in den letzten Jahren nicht wirklich mit Ruhm bekleckert. Schlechte Systemintegration, ein starker Leistungshunger sowie häufige Abstürze haben Flash nie in einem guten Licht erscheinen lassen.
Das ist keineswegs subjektiv, sondern die Tatsache.
Es ist jetzt gut 10 Tage her, dass ich Flash und Shockwave von meinem Mac deinstalliert habe und ich bin in der Tat der Hoffnung, dass Flash irgendwann aus dem Internet verschwindet und durch HTML5 abgelöst wird, aber … genau hier habe ich meine Zweifel, denn anstatt zur großen Attacke zu blasen, macht die unterschiedliche Unterstützung von Video-Codecs es unnötig schwer.
Ich würde zur Zeit nicht soweit gehen, da Flash noch auf zu vielen Seiten eingesetzt wird — auch zum Beispiel für komplette Navigationen. Manchmal lässt sich eben nicht ohne Leben, aber dafür gibt es schließlich genug Flash-Blocker für alle möglichen Browser und ihre Varianten. HTML5-Videos werden sich in Zukunft auf breiter Front durchsetzen, allerdings nur unter der Bedingung, dass Adobe keine gravierende Änderung in Sachen Flash durchführt und der HTML5-Kurs weiterhin wie bisher eingehalten wird.
Und dennoch werde ich meinen Blog von Flash befreien, Videos zukünftig per HTML5-Video in meine Beiträge einbetten und ältere Beiträge werden von Flash auf HTML5 entsprechend umgestellt. Die Zielgruppe meines Blogs wird das kaum stören … denke ich …. oder?
Je mehr Personen sich von Flash distanzieren, desto schneller wird es eine Nischentechnologie. Die einzigen, die sich ärgern werden, sind Internet Explorer Nutzer. Bis dieser Browser nicht a) einen sehr niedrigen Marktanteil haben wird oder b) HTML5-Videos direkt unterstützen wird, werden große Seiten wie YouTube Flash nicht standardmäßig abschalten.
[via apfelnase]
